Scanlabor

Hier wird die Oberfläche der Bauteile mit einem Weißlichtscanner erfasst. Dabei erfolgt die digitale Vermessung des Objekts, indem der Projektor (1) eine Sequenz von Streifenmustern auf das Messobjekt überträgt. Die Systemkameras (2) nehmen dann das projizierte Streifenmuster unter einem vordefinierten Betrachtungswinkel auf, wobei diese Projektion für jedes Objekt sowie für jede Ansicht des Objekts, individuell verschieden ist. Daraufhin werden die 3D-Daten des Messobjekts ermittelt, indem die Einzelaufnahmen anhand von Passmarken, die vor der Erfassung auf das Objekt angebracht wurden, aufeinander ausgerichtet und so zu einem vollständigen digitalen 3D-Abbild des Messobjekts zusammensetzt werden. Das Ergebnis ist zunächst eine sog. Punktewolke, die dann durch entsprechende Verarbeitungssoftware in ein ausgedünntes Dreiecksnetz überführt wird. In diesem Arbeitsschritt werden z.B. Oberflächen geglättet oder das Messrauschen sowie die Datenmenge verkleinert, ohne dass dadurch die Datenqualität reduziert wird.

scanner

passfeder

 
Die laterale Auflösung bei Verwendung der Optik mit der höchsten Auflösung beträgt 0,025mm.
Aus diesem Oberflächennetz kann z.B. eine 3D-Geometrie (CAD-Modell) abgeleitet bzw. rekonstruiert werden, die wiederum mit dem Oberflächennetz verglichen werden kann. Die Abweichungen des gescannten Oberflächennetzes vom 3D-CAD-Modell werden als ortogonal zur CAD-Oberfläche orientierten Vektoren berechnet, die wiederum in skalierten Farben dargestellt werden können.

 

klassische einsatzmöglichkeiten:

  • 3D-Dokumentation der Bauteilgeometrie im Rahmen der Schadensanalyse
  • Unterstützung bei der Bruchflächenanalyse (Fraktografie)
  • Zustandsvergleich zwischen beanspruchten und unbeanspruchten Bauteilen
  • Erstellen von 3D-CAD Modellen aus Scan-Daten (Flächenrückführung) 
  • Reverse Engineering
  • Daten für 3D Druck

 

 

 

 

 

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