Metallografie

Für weitere Untersuchungen gut vorbereitet

In unserem Metallografie-Labor werden überwiegend metallische Proben für die Untersuchung hinsichtlich der Gefügestruktur im Rahmen der Schadensuntersuchung und Zustandsbewertung / Restlebensdauerbewertung vorbereitet.

Die Probenentnahme aus den zu untersuchenden Bauteilen erfolgt durch Trennen, Sägen, Fräsen oder Hohlbohren, wobei gewährleistet wird, dass sich durch diese Trennverfahren in der Probe selbst keine Veränderungen der Mikrostruktur durch eine thermische Beeinflussung und keine Veränderung der zum Teil mit porösen Belagsschichten behafteten Probenoberfläche durch eine unzulässige Kontamination mit z.B. Kühlmittel erfolgt.

schleifen

Alle Proben werden mit Kunstharz (Epoxid) eingebettet, damit einerseits die diversen Probenformen für die folgende Präparation (Schleifen und Polieren) handhabbar sind und andererseits die zum Teil lose anhaftenden Oberflächenbeläge, wie z.B. Ablagerungen, Oxidschichten und Beschichtungen für die mechanische Präparation stabilisiert und fixiert werden.

In mehreren Schleif- und Polierstufen werden die Proben bis zu einer Körnung von weniger als 1µm deformationsfrei poliert. Anschließend werden die Schliffproben unter zu Hilfenahme verschiedener Säuren und Laugen kontrastiert, um die Gefügestruktur des Werkstoffes sichtbar zu machen.

einbetten 1

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