Wasserchemie

Korrosionsdiagnostik

Reaktionen zwischen dem Arbeitsmedium Wasser bzw. Dampf und den hiervon berührten Bauteiloberflächen machen sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar. Ob im Wasser- und Dampfkreislauf Korrosionsvorgänge stattfinden, kann auf unterschiedliche Weise untersucht werden. Eine sehr häufige Variante ist die detaillierte werkstoffkundliche Untersuchung bereits geschädigter Bauteile in unserem Labor nach dem Erkennen von bereits aufgetretenen Schäden. Wir empfehlen jedoch, bereits vor dem Auftreten von größeren Schäden mithilfe einer entsprechenden Korrosionsdiagnostik, frühzeitig Kenntnisse über die Korrosionsvorgänge zu ermitteln. Da einige Korrosionsmechanismen ihre Reaktionsprodukte freisetzen, bietet es sich an, diese Produkte zu messen und als Indikatoren für eine stattfindende Korrosion zu benutzen. Als Beispiel sei hier die Erosionskorrosion genannt, die sowohl durch die Messung des freiwerdenden Wasserstoffs als auch durch die, mit der Strömung abtransportierten Magnetitkristalle („Partikelanalyse“) erkannt werden kann. Weiterhin ist die Ermittlung des Sauerstoffgehaltes und der Leitfähigkeit, insbesondere über längere Zeiträume hinweg, für die Interpretation der Korrosionsvorgänge von entscheidender Bedeutung.

 

 

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